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Jedes Ende kann manchmal ein neuer Anfang sein
Wir, die restlichen Gruppenmitglieder der Antifaschistischen Aktion 13 [AFA13], erklären hiermit die Auflösung der [AFA13] als politische Gruppe. Die Gründe, die zu diesem, teils auch aus unserer Sicht drastischen Schritt führen, sind vielfältig. Jedes Stück für sich stellt vielleicht von außen betrachtet noch keinen ausreichenden Grund dar, diese Gruppe aufzulösen. In der Summe scheint es uns jedoch in der derzeitigen Lage aussichts- und perspektivlos als Gruppenzusammenhang in der Sächsischen Schweiz linksradikale Politik weiterhin zu betreiben.
Published Jun 03, 2005 - 07:06 AM
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Published May 24, 2005 - 01:25 PM
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Im Amtgericht Pirna stand heute ein Gerichtstermin gegen Karsten Scholz an. Scholz, schon des längeren in der Naziszene um Pirna, jetzt in Dresden aktiv, war wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit der Verwendung von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen angeklagt. Gegenstand der Verhandlung war die Ausgabe Nr. 2 des Naziszines "Rufe ins Reich" (siehe Abb. 1). In dieser veröffentlichte Scholz einen Davidstern, der sich im Fadenkreuz eines Zielfernrohres befindet (siehe Abb. 2). Scholz bezeichnete diese antisemitische Hetze als "da ist was schiefgegangen". Er meinte damit aber nicht die Aussage des Bildes, sondern das sich das Bild im Naziszine auf der falschen Seite befinden würde. Die Verwendung von Symbolen verfassungfeindlicher Organisationen bezog sich auf veröffentlichtes Sonnenrad (siehe Abb.3) in der gleichen Ausgabe.
Published May 24, 2005 - 12:41 PM
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Published May 24, 2005 - 12:01 PM
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Am 11. Juni 2005 werden Tausende Neonazis und Faschisten Jena in den Ausnahmezustand versetzen. Was an diesem Tag unter dem unverfänglich klingenden Namen "Fest der Völker" aufmarschiert, ist der gewalttätige und -bereite Flügel der europäischen rechtsextremen Bewegung. Damit wird eine Reihe von Veranstaltungen fortgesetzt, deren Teilnehmerzahl kontinuierlich zunahm und im letzten Jahr einige Tausend Rechtsextremisten anzog.
Published May 24, 2005 - 11:43 AM
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Naziaktivitäten in der Sächsischen Schweiz im April und Mai 2005. Wie immer liegt die Dunkelziffer der Überfälle, Angriffe und Beleidigungen höher als uns bekannt wird.
Published May 09, 2005 - 01:15 PM
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Mangels einer Rubrik "Journalistische Meisterleistungen" schafft es diesmal ein Artikel aus der Sächsischen Zeitung, Lokalredaktion Sebnitz, in das Topic "News". Den Artikel werden wir nicht kommentieren und danken Anja Weber und dem Sebnitzer Oberbürgermeister Mike Ruckh (CDU) für die köstliche Unterhaltung.
Published Apr 21, 2005 - 03:39 PM
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Dieses Jahr wird es keinen zentralen Aufmarsch in Berlin geben, stattdessen mobilisieren die Nazis nach Leipzig und Magdeburg. Ein Leipziger Bündnis koordiniert die Gegenmobilisierung und ruft zu dezentralen Aktionen auf. Tun wir alles, um dem völkischen Mob den Tag zu versauen! Wir rufen jedeN dazu auf, sich den Nazis offensiv in den Weg zu stellen! Beteiligt euch an dezentralen Aktionen ab 12.00 Uhr rund um den Hauptbahnhof! Wichtige Infos, EA- und Rechtshilfetips auf www.left-action.de/antifa
Published Apr 18, 2005 - 03:27 PM
Durch Sebnitz wurden am 22. April 1945 Häftlinge des Konzentrationslagers Schwarzheide auf ihrem Todesmarsch nach Theresienstadt getrieben.
Das Gedenken an die Opfer ist am 29. April 2005 in Sebnitz Anlass für eine gemeinsame Veranstaltung des Evangelisch-Lutherischen Kirchenbezirkes Pirna und des Landkreises Sächsische Schweiz zum 60. Jahrestag der Befreiung. Dazu wird, auf einem "Pilgerweg der Jugend" in Rugiswalde ein neuer Gedenkstein für die Opfer des Todesmarsches eingeweiht. Aufgerufen sind alle BewohnerInnen des Landkreises, sich an der Einweihung des Gedenksteines zu beteiligen und von Sebnitz und Langburkersdorf nach Rugiswalde auf dem Teilstück der Strecke des Todesmarsches zu laufen um an der Einweihung teilzunehmen.
Published Apr 16, 2005 - 06:04 AM
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Wie auf Indymedia zu lesen ist, wurde die Webseite von Steve Trodler, dem Veranstalter von Nazikonzerten in Mücka, umgestaltet. Desweiteren wurden einige Details aus dem Mailwechsel zwischen Steve Trodler und der Pächterin der Diskothek "Wodan" , Annet Myrtha, veröffentlicht.
Published Apr 08, 2005 - 06:12 AM
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Am 06.04.1991 wurde der mosambikanische Stundent, Jorge Gomondai von Dresdner Nazis ermordet. Brutal warfen sie ihr Opfer aus einer Straßenbahn. Neun Jahre später erklärte der damalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf "die Sachsen sind immun gegen rechtes Gedankengut". In der Sächsischen Zeitung vom 28.09.2000 behauptet er gar, in Sachsen sei noch kein Mensch umgekommen und Häuser hätten auch nicht gebrannt.
Published Apr 07, 2005 - 10:14 AM
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Demonstration am 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus in Berlin // Widerstand gegen NPD-Aufmarsch.
Mit der "bedingungslosen Kapitulation" Nazi-Deutschlands wurde am 8. Mai 1945 das dunkelste Kapitel der Menschheitsgeschichte beendet. Was mit dem Überfall auf Polen begann und im Krieg gegen die Sowjetunion und den Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden ihren Höhepunkt fand, endete für Europa in einem Trümmerfeld. Von Finnland bis nach Afrika, vom Atlantik bis vor Moskau und zum Kaspischen Meer hatten deutsche Truppen gewütet.
Published Apr 07, 2005 - 04:24 AM
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Bereits im September 2004 berichteten wir über die Schützenhilfe der "Pirnaer Rundschau" zum Landtagswahlkampf der NPD. Damals zeigte sich Geschäftsführer Peter Hatzirakleos der POINT Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH noch empört über unseren Bericht und forderte uns auf, diese Behauptungen unter Androhung einer Zivilklage zu unterlassen.
Published Mar 31, 2005 - 11:06 AM
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Gestern Abend versammelten sich spontan in Dresden um die 120 AntifaschistInnen als Reaktion auf den Nazimord in Dortmund vom Montagabend. In Dortmund hatte ein 17jähriger Nazi in Begleitung seiner Freundin auf einem U-Bahn-Bahnhof einem 32jährigen Punk mit einem Messer eingestochen und ihn getötet.
Published Mar 31, 2005 - 02:55 AM
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Mindestens drei Nazikonzerte standen sächsischen Nazis am vergangenen Wochenende zur Auswahl.
Am Samstag, 26.03.2005, spielte in der Diskothek "Wodan" in Mücka (Ostsachsen), wo fast jedes Wochenende unter dem Schutz der Landtags-NPD ein Nazikonzert stattfindet, die Hooligan-Band "Kategorie-C". Im tschechischen Jablonne v Podjestedi sammelten sich am Samstagabend in einer ehemaligen Falknerei um die 400 Nazis zu einem, von der der tschechischen B&H-Sektion veranstalteten, Nazikonzert. Ein Großteil der anwesenden Nazis war aus der BRD angereist. Die Polizei war mit einer Hundertschaft vor Ort, wollte oder konnte das Nazikonzert aber nicht verhindern. Es spielten die Nazibands "Final War" (USA), Max Resist (USA), Conflict 88 (CZ), Before the War (SR), Race Riot (BRD). Zum Konzert waren mehrere bekannte Nazis aus der Sächsischen Schweiz und Dresden angereist. In der Diskothek "la belle" im sächsischen Hohenstein-Ernstthal trafen sich am Sonntagabend ca. 500 Nazis. Dort hatte ein 29-jähriger Chemnitzer einen Saal einer Gaststätte angemietet. Nazis reisten zu diesem Konzert aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern an. Eine Hundertschaft Polizei löste das Konzert frühzeitig auf und stellte gegen Teilnehmer Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Zu diesem Konzert sollten die Nazibands "Final War" (USA), "Max Resist" (USA) und die sächsische Naziband "Blitzkrieg" spielen.
Published Mar 29, 2005 - 02:15 AM
Vier Jungs aus Frankfurt sind schon lange, lange da.
Einige nicht wirklich neue Anmerkungen zum Thema „Böhse Onkelz"
Published Mar 27, 2005 - 01:18 PM
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Um die 1.000 Menschen beteiligten sich an den Gegenaktivitäten gegen den Naziaufmarsch der sog. "Freien Kräfte Sachsen" - eines militanten Neonazi-Zusammenschluss. Von zum grossen Teil anwohnenden Antifaschistinnen wurde eine Menge Wut dagegen wurde auf die Strassen - die voller Plakate gegen die Nazidemo hingen - getragen. Jedoch fand diesmal nicht wie im Kneipenviertel gewohnt eine Party statt (alcohol at demonstrations sucks!) , sondern eine Auseinandersetzung mit der NS-Verherrlichung der Nazis. Die Naziposition zur Antifa blieb zwischen Kopie, Umarmung und militantem Angriff diffus. Zu mehreren Naziangriffen, teils im 100er-Nazi-Mob kam es vor und nach der Nazidemo im Bahnhof Neustadt. Die Polizei jedoch konzentrierte sich während des Tages auf das Zusammenknüppeln, -schlagen und -treten von Linken.
Published Mar 25, 2005 - 06:55 PM
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Da war mehr möglich
Das kleine Demo-Einmaleins für Gegenaktivitäten zu Nazi-Aufmärschen gibt es nicht in definitiv vollendeter Fassung. Nichtsdesdotrotz haben sich in der Vergangenheit einige Aktionsformen und -zusammenhänge als nicht unbedingt so schlecht erwiesen, als dass sie nicht hier & da nachahmende Anwendung finden könnten, von kreativen Weiterentwicklungen ganz zu schweigen.
Published Mar 21, 2005 - 03:20 PM
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Für den 19. März 2005 rufen Neonazis der so genannten „Freien Kräfte Sachsen“ zu einer Demonstration unter dem Motto „Linken Terror dort bekämpfen, wo er entsteht.“ durch die Dresdner Neustadt auf.
Diese Nazidemonstration werden wir verhindern! What to do? Ab 12 Uhr rund um den Bahnhof Neustadt unterwegs sein, Treffpunkte bilden und vorhandene nutzen - 14 Uhr wollen sich die Nazis dort treffen. Es werden nur wenige hundert Nazis erwartet, es kann sein, das zusätzlich eine bekannte Nazihool-Combo herumstreunt. Wichtige Informationen über die Nazidemo, mit Route, unseren Info- und EA-Nummern und einem übersichtlichen Stadtplan gibt es bei der Antifa Dresden. Einen Infoflyer über die "Freien Kräfte Sachsen" gibt es beim ART Dresden.
Published Mar 17, 2005 - 11:23 AM
Auf Indymedia fand sich schon am 16.03.2005 ein Artikel zu einer geplanten bundesweiten "Nationalen Schülerzeitschrift", heute erschien auf Telepolis ein weiterer Artikel:
Mit einer bundesweiten Schülerzeitung wollen Neonazis gezielt neue Klientel ansprechen. Die Finanzierung dafür soll aus der braunen Szene selbst kommen. Der geplante Überraschungscoup rechtsextremer Protagonisten dürfte gründlich daneben gegangen sein. Seit einiger Zeit kursiert ein Probeentwurf für eine bundesweite Schülerzeitung mit sehr deutlich rechtsextremistischem Touch, der mittlerweile öffentlich geworden ist. Dabei wurde im Anschreiben unter der Rubrik "information" unmissverständlich die nationalsozialistische Geheimhaltungsstufe vorgegeben. Originalton: "Diese Epost geht ausschließlich an nationale Versände, Personen und Gruppen die uns bekannt sind und zu denen wir Vertrauen haben!" Weiter weist die "nationale Projekttruppe" darauf hin: "Es gilt das Vertrauensprinzip! Keine Veröffentlichungen in öffentlichen Foren oder Informationsseiten!" - um gleichzeitig aufzufordern: "Wer weitere Versände, Personen oder Gruppen kennt, der kann diese Mitteilung gern weiterversenden!"
Published Mar 17, 2005 - 02:26 AM
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Langezeit hatte sie sich gegen die rassistischen Anfeindungen gewährt, aber am 1. Juni 02 flüchtete die türkische Familie Sendilmen aus der Sächsischen Schweiz. Vorangegangen waren mindestens 13 Angriffe von Neonazis auf den Dönerladen "Antalya-Grill" den sie in Pirna betrieben. Die Verfahren gegen die Nazis wurden sämtlichst eingestellt, jedoch läuft am Amtsgericht Pirna seit 1. März 05 wieder der Prozess gegen die Sendilmens.
Published Mar 16, 2005 - 01:15 PM
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Seitdem 1996 Libertad! und andere Initiativen sowie die Rote Hilfe e.V.wieder einen Tag für die Freiheit der politischen Gefangenen und gegen Repression und staatliche Unterdrückung initiierten, finden jedes Jahr bundesweit vielfältige Aktionen, Veranstaltungen und Demonstrationen zum Thema statt. So auch 2005. Wir sind nicht alle - es fehlen die Gefangenen! Freiheit für alle politischen Gefangenen weltweit!
Published Mar 15, 2005 - 05:29 PM
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Für den 19. März 2005 rufen Neonazis der so genannten „Freien Kräfte Sachsen“ zu einer Demonstration unter dem Motto „Linken Terror dort bekämpfen, wo er entsteht.“ durch die Dresdner Neustadt auf.
Published Mar 11, 2005 - 07:20 PM
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Daniel Betke, vor dem Pirnaer Amtsgericht angeklagt wegen mehrerer schwerer Körperverletzungen, wurde heute aus der Untersuchungshaft entlassen. Nach Ansicht des Richters Kehr wäre ein dringender Tatverdacht nicht mehr gegeben.
Published Mar 09, 2005 - 01:58 PM
Read more... (1179 more words) >>>> Dessau – ein Ort mit antisemitischer Tradition <<<<Dessau entwickelte sich, trotz mangelnder Infrastruktur und einer recht ungünstigen geographischen Lage, vor 1933, aber auch danach, zu einem bedeutenden ideologischen und verwaltungstechnischen Zentrum der Nationalsozialisten. Im damaligen Land Anhalt dominierte die NSDAP bereits 1932 den Landtag. Bei den entsprechenden Wahlen im April 1932 wurde die NSDAP mit 15 Mandanten (vormals gerade 1 Mandat) stärkste Fraktion. 6 der 15 Mandatsträger kamen dabei aus Dessau. Die NSDAP stellte zudem mit Alfred Freyberg den Ministerpräsidenten in einer Koalitionsregierung. Später wurde Dessau gar Gauhauptstadt, obwohl der Gau offiziell „Magdeburg-Anhalt“ hieß und Sitz eines Reichsstadthalters. Diese Entwicklung war nur möglich, weil es bereits in den 1920iger Jahren gut funktionierende völkisch-nationalistische Strukturen gab und einen praktizierten Antisemitismus.
Published Feb 24, 2005 - 04:34 PM
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